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Nahaufnahme des Gesichts einer jungen Frau, die Akne-Läsionen und Rötungen aufweist. Sie trägt ein weißes Handtuch um die Haare und berührt die betroffenen Stellen mit den Fingern. Ihr Blick ist besorgt oder nachdenklich. Zweck: Illustration des Hautproblems Akne.

Akne / Rosazea

AKNE IN DER JUGEND IST WIE ROSAZEA IN SPÄTEREN JAHREN.

Pickel, Pusteln und Rötungen kennt jeder aus der Pubertät. Die einen weniger, die anderen zu ihrem Leidwesen mehr. Stellt sich allerdings im späteren Leben ähnliches ein, handelt es sich wahrscheinlich um Rosazea und nicht um einen Rückfall in die frühen Jahre. Gegen beide Formen – Akne und Rosazea – lässt sich etwas tun.

Akne

Die Akne ist typischerweise ein Hautproblem von Jugendlichen. Bei den Mädchen treten die Hautunreinheiten üblicherweise früher auf als bei den Jungen. Dafür sind diese aber stärker von schwereren Akneformen betroffen. In einigen Fällen kann die Akne auch bis zur 4. – 6. Lebensdekade andauern. Ursächlich sind 3 Faktoren für die Entstehung verantwortlich: Die androgenen Hormone, die zu einer vermehrten Talgproduktion führen, eine verstärkte Verhornung am Ausführungsgang der Talgdrüsen sowie Bakterien.

Es gibt verschiedene Formen der Akne. Je nachdem, wie viele Komedonen, offen und oder geschlossen, Eiterpusteln, Knoten und Zysten vorhanden sind. Jede Form bedarf einer unterschiedlichen Therapie. Die leichten werden rein äußerlich behandelt, die schwereren zusätzlich innerlich z. B. mit Antibiotika oder Vitamin-A-Säure Präparaten. Begleitend sollte eine regelmäßige Ausreinigung, die sogenannte Aknetoilette, durchgeführt werden. Eine Pflege-/ oder auch Make-up- Beratung gehört idealerweise ebenfalls zur Betreuung.

Rosazea

Die Rosazea ist eine chronische Erkrankung ungeklärter Ursache, die im 4. oder 5. Lebensjahrzehnt auftritt und mit Rötungen, Gefäßerweiterungen, Papeln und Pusteln vor allem im mittleren Gesichtsbereich einhergeht. Die Geschlechtsverteilung ist in etwa gleich. Provokationsfaktoren sind heiße und scharf gewürzte Speisen, Alkohol und extreme Temperaturschwankungen.

Die Rosazea wird in verschiedene Stadien I-III eingeteilt:

  • Stadium I: nur Rötungen
  • Stadium II: mit Pusteln, Papeln und Ödemen
  • Stadium III: mit Phymen (Talgdrüsenwucherungen)

Je nach Stadium unterscheidet man eine rein äußerliche Therapie mit Cremes und Pasten in Stadium I, zusätzlich Antibiotika in Stadium II und in Einzelfällen kommen innerlich Vitamin-A-Säure-Präparate, operative Eingriffe oder lasermedizinische Behandlungen zum Einsatz.

Eine medizinisch-kosmetische Behandlung mit Ausreinigung und Sauerstoffmaske mit nachfolgender Rosazeadruckmassage ist immer von Vorteil.

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